ÖKB-Wundschuh

Landesverband Steiermark

ÖKB-Wundschuh

Kontakt:     Obmann Josef Lorber                               Mail: okb-wundschuh@gmx.at        Tel.: 0664/73991193
                    Sportreferent Friedrich Martschitsch     Mail: okb-wundschuh@gmx.at        Tel.: 0650/5240616
                           Weitere Kontakte siehe unter Vorstand.

So. 26. Februar 2023: Mitgliederversammlung,  9:15 Uhr GH Kirchenwirt, Wundschuh
8:30 Hl. Messe für verstorbene Kameraden/innen mit ÖKB - Chor. - Kam. Günther Farmer, Kam. Mathias Tappler, Kam. Hermann Rupp, Raimund Lick. 
8:15 Uhr Treffpunkt am Kirchplatz zum gemeinsamen Einmarsch in die Kirche. 
26.02.2023 08:00
So. 29. Oktober 2023: Totengedenken, Tp. 8:00 GH Kirchenwirt, Wundschuh
29.10.2023 08:00

Chronik - ÖKB Wundschuh

   Die Gründung des Kameradschaftsbundes Wundschuh reicht in das Jahr 1882 zurück. Damals fanden sich 31 ehemalige Soldaten in einer Solidaritätsgemeinschaft zusammen, um Kriegsinvaliden und unverschuldet in Not geratenen Veteranen Hilfe zuteil kommen zu lassen.
Erster Obmann dieses so genannten Militär-Veteranenvereins war AntonUNTERTHOR. Ihm war es auch gelungen, namhafte Persönlichkeiten für diese Sache zu interessieren. Dazu gehörte auch Graf des Enffans Avernas vom Neuschloß, der in all den Jahren ein großer Förderer für die in den Vereinsstatuten festgelegten Verbandszwecke war. Dazu zählte die Unterstützung von unverschuldet in Not geratenen Veteranen.
Auch die Bestellung eines ordentlichen Begräbnisses gehörte dazu, wenn sich sonst niemand hierzu verpflichtet fühlte. 1891 legte Anton Unterthor die Obmannschaft zurück, ihm folgte Paul SCHROTTER.
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges fanden sich die heimkehrenden Soldaten im neu aufgestellten Heimkehrerverein zusammen, der 1920 in "Kameradschaftsverein Wundschuh" umbenannt wurde.
Anton RESCH der 1909 Obmann wurde gelang es, trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten ein Denkmal für die gefallenen Soldaten zu errichten. Als Sinnbild für dieses, am 6. Juni 1920 enthüllte Mahnmal galt der Adler mit Blick nach Sarajevo, wo mit der Ermordung des Thronfolgerehepaares der Krieg seinen Ausgang nahm. Die Ortschaften Zwaring. Dietersdorf und Werndorf gedachten ihrer gefallenen Soldaten jeweils mit einer Gedenktafel an ihren Ortskapellen.

Errichtung 1920 für die gefallenen Soldaten 
von 1914 - 1918

Im Jahr 1926 übernahm Josef HAMMER die Führung des Kameradschaftsvereines. Er und sein Stellvertreter Mathias HOFER setzten die Tradition des Vereines bis 1938 fort.
Unmittelbar nach dem Anschluß an Deutschland wurden alle Soldatenverbände - in der Steiermark waren es 240 Vereine - aufgelöst und in den Nationalsozialistischen Reichskriegerbund eingegliedert.
Viele Wundschuher verließen damals den Kameradschaftsverein, weil sie mit dieser Umstellung nicht einverstanden waren.
1949 waren es wieder altgediente Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges, die für eine Reaktivierung des Vereines eintraten. Der damalige Bürgermeister Josef KÖPPEL drängte Matthias HOFER und Alfred LIKAWETZ, zusammen mit ehemaligen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges einen Wohltätigkeits- und Unterstützungsverein zu gründen.
Bei der Gründungsversammlung am 26. Februar 1950  wurden Mathias HOFER zum Obmann und Gustav D´AVERNAS zum Protektor gewählt.

Gustav D´AVERNAS

Im selben Jahr wurde das Kriegerdenkmal erweitert und auch die Namen der gefallenen und vermissten Soldaten des Zweiten Weltkrieges wurden in Stein gemeißelt.
Seit 1955 tragen wir den Namen 

                                                           " ÖSTERREICHISCHER  KAMERADSCHAFTSBUND  WUNDSCHUH ".

Im selben Jahr wurde eine neue Fahne angeschafft. Diese wurde damals im Beisein von 1250 Kameraden und 5 Musikkapellen von Monsignore Anton Pommer gesegnet.
Bereits 1956 wurden die ersten Stellungspflichtigen Männer zum österreichischen Bundesheer eingezogen. Von da an wurden abgerüstete Präsenzdiener als Mitglieder aufgenommen. 1959 löste August SCHMAID Mathias HOFER als Obmann ab.

August SCHMAID

1974 erfolgte in der Vereinsführung ein Generationswechsel. Zum Nachfolger von Obmann August Schmaid wurde Alfred LIKAWETZ gewählt. Gleichzeitig wurden jüngere Kameraden und abgerüstete Präsensdiener in den Vorstand gewählt.

Alfred LIKAWETZ

Die Aufgaben des ÖKB ( Unterstützung in Not geratener Kameraden, Pflege und Erhaltung von Gedächtnisstätten, würdige Verabschiedung von verstorbenen Mitgliedern ) wurden in den folgenden Jahren stark erweitert. Sportliche Bewerbe wie Zimmergewehrschießen, Fußball, Kegeln, Schnapsen und Eisstockschießen wurden ins Programm aufgenommen.
Für Stellungspflichtige Jungmänner wurde ein eigenes Informationsangebot zusammengestellt. Mit Bällen, Grill-Veranstaltungen und Ausflügen bereichert der Kameradschaftsbund das gesellschaftliche Angebot in der Gemeinde. Das Totengedenken beim Soldatengrab am Ortsfriedhof und beim Kriegerdenkmal sowie die Vorweihnachtsfeier der Gemeinde mit dem ÖKB gehören zu den alljährlichen Veranstaltungen des Vereines.

Die 100-Jahr-Feier des ÖKB - Wundschuh am 8. August 1982 war mit der Angelobungsfeier des Bundesheeres verbunden und stellte in der Geschichte des Ortsverbandes einen besonderen Höhepunkt dar.
Im Rahmen der 110-Jahr-Feier des ÖKB - Wundschuh am 30. August 1992 wurde ein Bezirkstreffen durchgeführt und die neue Vereinsfahne gesegnet. 

ÖKB Wundschuh Vereinsfahne von 1992

Im Jahr 1995 übernahm Karl LORBER die Aufgaben des Obmannes. Sein Vorgänger Alfred Likawetz wurde in Würdigung seiner großen Verdienste um den Kameradschaftsbund zum Ehrenprotektor ernannt und von der Gemeinde Wundschuh am 2. November 1997 mit dem Ehrenring ausgezeichnet.

Karl LORBER

Am 8. Oktober 2000 wurde die neue Zimmergewehrschießstätte des ÖKB im Sport und Kulturheim feierlich in Betrieb genommen. Dafür brachten die Mitglieder des Vereines unzählige freiwillige Arbeitsstunden auf, der Verein selbst investierte in die Ausgestaltung der neuen Räumlichkeiten. Maßgeblichen Anteil an der Zimmergewehrschießstätte hatte neben Obmann Karl Lorber auch Sportreferent Friedrich Martschitsch, der mit seiner Gattin Anita die Betreuung des ÖKB-Raums übernahm.

Die Segnung des renovierten Kriegerdenkmals am 16. Juni 2002 war der Höhepunkt des 120 -Jahr-Jubiläums des ÖKB - Wundschuh. Im Zuge dieser Feier wurde an Obmann Karl Lorber der Ehrenring der Gemeinde Wundschuh verliehen.
Bei der Jahreshauptversammlung im Jänner 2006 wurde Josef LORBER als neuer Obmann des ÖKB - Wundschuh gewählt. 

Josef LORBER

Am 24. Juni 2007 wurde mit einem Bezirks und Regionaltreffen das 125 - Jahr-Jubiläum gefeiert.
Mit 40 Fahnen und 454 Kameraden sowie 4 Musikkapellen, wurde nach dem Empfang beim Sport und Kulturheim, in der neuen  HALLE für ALLE mit einer Hl. Messe, den Ansprachen der Ehrengäste und einem Frühschoppen dieses Jubiläum würdig gefeiert. Bei dieser Feier hatte der -ÖKB Chor- seinen ersten Auftritt.

Eine für uns sehr imposante Ausrückung gab es am 7. Sept. 2008 zum Bezirkstreffen Graz-Süd in Werndorf. Der OV-Wundschuh war mit insgesamt 104 Kameradinnen und Kameraden (8 Fahnenpatinnen 72 Kameraden und 24 Musiker ) angetreten.
Im Jahr 2012 wurde mit allen 14 OV-des Bezirkes Graz-Süd die 130-Jahrfeier mit Segnung des neugestalteten Soldatengrab gefeiert.
Zu dieser Veranstaltung kam auch der Kurator des Schwarzen Kreuz  Vzlt.i.R. Peter Bärnthaler.

Bei der Hl.-Messe für die verstorbenen Kameraden, -mit ÖKB-Chor- im Februar 2015 wurden im Beisein unserer Verbandsfahne und der Bezirksfahne Graz-Süd, in unserer Pfarrkirche die neuen Schärpen von Pfarrer Mag. Norbert Glaser gesegnet.
Im Juni 2015 wurde das Kriegerdenkmal gereinigt, mit Steinöl konserviert, die Inschrieften neu vergoldet, die Beleuchtung erneuert und der Vorplatz teilweise neu gestaltet. Anlass war die 850-Jahrfeier der Gemeinde Wundschuh, sowie die Angelobung von 330 Rekruten aus den Kasernen Aigen im Ennstal, Zeltweg und Gratkorn.
Mit 153 Kameraden, 17 Verbandsfahnen sowie die Landes und Bezirksfahne Graz-Süd umrahmten die Mitglieder des ÖKB diese schöne Veranstaltung des Österreichischen Bundesheers.

Am 24. September 2017 feierte unser Ortsverband

135 - Jahre Kameradschaftsbund Wundschuh 25 - Jahre Fahnenpatinnen und 10 - Jahre ÖKB-Chor.

Zu diesen Anlass wurde in Wundschuh ein Bezirkstreffen des Bezirks Graz-Süd mit Fahnenpatinnen unseres Bezirks organisiert. Insgesamt 10 Ortsverbände mit Fahnen und in Summe 107 Kameraden und Patinnen die Bezirksfahne sowie zahlreiche Ehrengäste nahmen an dieser kleinen aber feinen Feier teil. Die Ortsverbände und Ehrengäste wurden unsererseits mit Musik, Fahne und 53 Kameraden empfangen. Nach der Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal, der Hl. Messe in der Pfarrkirche, die der ÖKB-Chor mitgestaltete und der Defilierung beim Kriegerdenkmal, fand in der ESV-Halle der Festakt statt.
Für die musikalische Umrahmung sorgte der Musikverein Wundschuh.

 

OBMÄNNER seit 1882

1882 - 1892        Anton          UNTERTHOR
1892 - 1909        Paul             SCHROTTER
1909 - 1926        Anton          RESCH
1926 - 1949        Josef           HAMMER
1949 - 1959        Mathias       HOFER
1959 - 1974        August       SCHMAID
1974 - 1995        Alfred          LIKAWETZ
1995 - 2006        Karl              LORBER
seit    -  2006        Josef           LORBER

 

 

 

 

1950 wurde es für die 36 gefallenen und 11 vermissten Soldaten des zweiten Weltkrieges (1938 - 1945) erweitert.

Das Soldatengrab am Ortsfriedhof.

Gedenk - Tafeln bei der Kapelle in Zwaring

Fahne von 1992

ObmannJosef LorberWundschuh0664 73991193okb-wundschuh@gmx.at 
Obmann-StvKarl ScherzWundschuh   
Obmann-StVKarl BrodschneiderWundschuh   
SchriftführerGerald GartlerWundschuh okb-wundschuh@gmx.at 
KassierAlfred GragglWundschuh okb-wundschuh@gmx.at 
SportreferentFritz MartschitschWundschuh0650 5240616okb-wundschuh@gmx.at 
KommandantWerner NagerWundschuh   

DANKE ALLEN für die Unterstützung in den vergangenen Jahren!

 

Einen Herzlichen DANK den Unterstützern und Preisspendern für unsere Veranstaltungen!

 

--- Der Vorstand des ÖKB - Wundschuh ---

 

 

Alles Gute und viel Gesundheit im neuen Jahr 2023 wünscht der ÖKB OV Wundschuh!